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»Luftschlösser« schaffen keine Arbeitsplätze

Sachlichkeit in die Diskussion um eine mögliche Nachnutzung des Flughafens

Der gesundheits- und wissenschaftspolitische Sprecher Wolfgang Albers erklärt:

Die Unternehmer Lauder und Langhammer haben Abstand davon genommen, am Flughafen Tempelhof ein Gesundheitszentrum errichten zu wollen. Damit kommt endlich Sachlichkeit in die Diskussion um eine mögliche Nachnutzung des Flughafens.

Das weder mit der Berliner Ärztekammer noch der Kassenärztlichen Vereinigung jemals abgestimmte Konzept entbehrte jeder Solidität. Es basierte auf zusätzlichen Patienten und zusätzlichen Niederlassungen von Ärzten, mit denen in der Stadt nicht zu rechnen ist. Die geplante Behandlung von 120.000 Kassenpatienten hätte bei einer Investition von 350 Mio. Euro einen Gewinn von circa 8,7 Mio. Euro im Jahr gebracht. Darüber hinaus konnte nie deutlich gemacht werden, warum das Konzept nur mit einer Fluganbindung und damit für 16 Patienten pro Tag notwendig realisierbar gewesen wäre.

Offensichtlich sind die Herren Lauder und Langhammer schlecht informiert worden. Denn Befürworter fand das Konzept vor allem bei der Berliner CDU. Deren Versuch, potentielle Investoren für die berlinpolitische Auseinandersetzung zu instrumentalisieren, ist damit kläglich gescheitert.


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