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Rot-Rot hat Konzept gegen sinkende Studierneigung

18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Zur 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher Dr. Wolfgang Albers:

Jenseits aller Rhetorik von Wettbewerb und Eigenverantwortung zeigt die neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks klar, wo die Probleme liegen: Die Möglichkeit ein Hochschulstudium aufzunehmen, wird vor allem für Studierende aus sozial schwächeren Schichten massiv eingeschränkt. Unzureichendes BAföG bei stetig steigenden Lebenshaltungskosten und in vielen Bundesländern zu zahlende Studiengebühren senken die Studierneigung. So findet eine soziale Auslese der Studierenden statt, die ein demokratisches Gemeinwesen nicht hinnehmen kann.

Die jetzt einsetzenden Sonntagsreden über den »Bildungstrichter« helfen niemandem weiter, wenn ansonsten hochschulpolitisch einzig »Elitewettbewerbe« und die Privatisierung von Bildungskosten auf dem Programm stehen.

Die rot-rote Koalition in Berlin macht eine andere Politik: Studiengebühren in Berlin sind ausgeschlossen. Berlin stellt weit über den eigenen Bedarf  hinaus Studienplätze zur Verfügung. Im Bundesrat wird sich Berlin für eine schnellere Erhöhung des BAföG einsetzen. Und nicht zuletzt sollen in der geplanten Gemeinschaftsschule Kinder aus den sogenannten bildungsferneren Schichten verstärkt zum Abitur geführt werden.


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